1.Baulos - Bürgervorschläge Tunnelplanung zur Erweiterung der BAB A1 und BAB A3 in Leverkusen

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1.Baulos

Bild 1.1: 1. Baulos: Lageplan Nord-Südtrasse       Bild 1.2: Detaillageplan Deponie der Nord-Südtrasse

Bild 1.3: Deponieschnitte Nord-Südtrasse            Bild 1.4: Dhünnbrücke mit Tunnelrampe Küppersteg

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Baubeschreibung "Südtrasse" - und Offenhaltung der "Tieflage Küppersteg" im 1.Bauabschnitt:

Durch eine geschickte ingenieurgerechte Trassierung wird von Herrn Kraneis eine Linienführung südlich der Bestandsbrücke (Bild 1.1) vorgeschlagen, die die Wohngebiete Merkenich nicht beeinträchtigt, den Brückenneubau nicht einschränkt und den Bau und die Anbindung der Leverkusener Vorlandbrücke (Hochstraße "A") an den Verkehr auf der BAB A1 während der Baumaßnahme ganz wesentlich erleichtert.

Der heutige Verlauf der BAB A1 in Köln-Merkenich wird, abgesehen von der vorgegebenen Verbreiterung, kaum verändert durch die Planung eines Übergangsbogens, eines Kreisbogens und einer leichten schiefwinkligen Überquerung des Rheines von 6°30', die keinen wesentlichen Einfluß auf die neue Brücke hat.

Der entscheidende wirtschaftliche und technische Vorteil der "Südtrasse" ist folgender:


Der Neu- und Umbau des Ak-West (Spaghetti-Knoten) kann zumindestens vorläufig entfallen, was eine Einsparung von 180Mio.€ nach Schätzung der Planer bedeutet und die Bauzeit um mehrere Monate verkürzt. Bei den bei jeder Gelegenheit ins Feld geführten Mittelknappheit ist es völlig unverständlich, weshalb die Verantwortlichen diese Alternative einer "Südlage", der einzigen wahren und ernstzunehmenden konkurrierenden Planung zur "Nordlage", keiner vertieften Prüfung unterzogen und den "Kraneis-Vorschlag" völlig ignoriert haben! Gleichermaßen unverständlich ist, das die mit der Südlage verbundene Bauzeitverkürzung nicht untersucht wurde und das vor dem Hintergrund einer versagenden Bestandsbrücke mit Sperrung für Fahrzeuge über 3,5 t Gewicht, täglich 10 Stunden Stau rund um das AK Leverkusen bis 10Km Länge in allen Richtungen, vielen Auffahrunfällen und einer Massierung von Verkehrstoten. Ein weiterer Vorteil der "Südlage" ist ein geringerer Eingriff in die Deponie (Bilder 1.2 und 1.3) und die damit verbundene Risikominderung der Beseitigung von chemischen Altlasten unbekannter Zusammensetzung, unbekannter Lage, unbekannter chemischer Reaktionen und möglicher vorhandener oder entstehender Giftstoffe und Giftgase. Immerhin wurden die Mannschaften und das bei den Bodenerkundungen gewonnene Bodenmaterial mit Vollschutz versehen. 


Wie soll eigentlich der Schutz von täglich mehr als 120000 in kürzester Entfernung vorbeifahrenden Fahrzeuginsassen funktionieren, wenn nebenan Großräumgeräte Aushubarbeiten von zig-Tausenden m³ der unbekannten Altlasten ausführen, abfahren und entsorgen mit Mannschaften in Vollschutz? Ich denke auch an die bis dahin in Kraft getretene Richtlinie 2012/18/EU (Seveso III) zur Beherrschung der Gefahren schwerer Unfälle mit gefährlichen Stoffen (Umsetzung in nationales Recht bis zum 31.05.2015).


Ungewißheit über die Offenhaltung der Hoch-, Tieflage für den 2.Bauabschnitt (siehe Bild 1.4 !):

Entgegen allen Beteuerungen haben die Planer m.W. kein mit den Richtlinien übereinstimmendes Konzept der geplanten Vorzugsvariante "Nordtrasse", das die Tieflage mit maximal 2,5% zulässiger Rampenneigung für deren Westrampe erlaubt (Bild 1.4) ohne unzumutbare Vorleistungen!

Das zeigen die bisherigen vergeblichen Planungsansätze der "Nordtrasse" zur Tieflage:
- Rückbau von 200m bis 300m gerade erstellter Autobahntrasse
- 4,5% Rampenneigung angeblich mit Bundesbauministerium abgestimmt und nach Wochenfrist zurückgezogen
- gesplittetete Neigungen von 4% bzw. 3% für Ein- bzw. Ausfahrten Westrampe
- Höherlegung der B8 um unbekannte "x"-m. Da aber die BAB A1 während der Bauzeit befahrbar sein muß und keine ausreichende Durchfahrtshöhe bei Erhöhung der Fahrbahn im Kreuzungsbereich vorhanden ist, müßte die B8 für Jahre gesperrt werden!

Nicht auszuschließen ist, dass die Stelze Küppersteg im 2. Bauabschnitt eine "gesetzte" Vorzugsvariante ist und Tunnelvarianten nur so ausgesucht und berücksichtigt werden, dass sie auszuschließen sind oder gar den Bürgervorschlag Kraneis / Waldowski, der womöglich überhaupt  nicht 
zur Kenntnis genommen, geschweige denn geprüft, wird!

 
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